
Häufig gestellte Fragen • FAQ - Frequently Asked Questions
Können Sie mich heilen?
Ich kann Sie nicht heilen! Sie sind es selber, der gesund wird. Meine Arbeit besteht darin, Sie auf dem Weg der Genesung zu unterstützen. Die Chinesische Medizin, insbesondere die Akupunktur, arbeitet gezielt mit Ihrer Energie, um Blockaden zu lösen, die Selbstheilungskräfte anzuregen und das Immunsystem zu unterstützen.
Es ist Ihre körpereigene Intelligenz, die wie ein innerer Arzt gesundheitliche Störungen ausgleicht und uns gesund werden lässt.
Können Sie die Krankheit xy heilen?
In der Naturheilkunde wird der ganze Mensch behandelt, keine isolierte Krankheit. Jede gesundheitliche Störung oder Erkrankung hat immer mit dem Menschen zu tun, der sie hat. Wer nur die Krankheit, nur die Symptome (Krankheitszeichen) behandelt, lässt ausser Acht, dass es der Mensch ist, der krank geworden ist. Wirkliche, dauerhafte Heilung ist nur möglich, wenn wir auch die Ursachen einer Erkrankung mit berücksichtigen. Und die liegt immer in dem Menschen selbst, nicht in der Krankheit.
Ich hab Angst vor Nadeln, tut Akupunktur weh?
Akupunkturnadeln sind sehr dünne Nadeln, die in die Haut gestochen werden. Die Empfindungen, die dabei entstehen, sind in keiner Weise mit denen einer Spritze zu vergleichen. Es ist ein kleiner Pieks, wenn die Nadel durch die Haut geht, und wer das einmal erfahren hat, verliert meistens schnell die Angst vor Akupunkturnadeln.
Bitte sagen Sie mir per eMail: Können Sie mir helfen?
Ich bin leider nicht in der Lage, per eMail zu beurteilen, ob wir, also Sie als Patientin/Patient und ich als Therapeut, das richtige Gespann sind, um aus Ihrer Krankheit heraus zu kommen. Was sich jedoch bewährt hat, ist ein kurzes telefonisches Gespräch, in dem ich entweder zu einem ersten Termin rate, oder andere therapeutische Massnahmen empfehle.
Selbst mit dem ersten Termin ist es nicht sicher, wie eine Therapie verläuft und ob die Patientin / der Patient weiterhin bei mir richtig ist. Es wird sich erst nach ein, zwei Behandlungen herausstellen, ob die Therapie auch anschlägt. Schliesslich kommt noch eine weiterere, überaus wichtige Voraussetzung für den therapeutischen Erfolg hinzu: Gegenseitiges Vertrauen.
Bei aller Wertschätzung für meine Patientinnen und Patienten, gegenseitiges Vertrauen lässt sich nicht per eMail herausfinden, geschweige denn aufbauen.
Wie oft muss ich mich behandeln lassen?
In der Naturheilkunde wird der ganze Mensch behandelt und nicht nur seine Krankheit. Deshalb lässt sich nur selten genau vorhersagen, wie lange ein Behandlungs-Zyklus dauert und wie gut eine Therapie wirkt. Zu der Anamnese, dem Erstgespräch, gehört die Besprechung eines Therapiekonzeptes und die voraussichtliche Anzahl der Behandlungen. Da jeder Mensch jedoch anders reagiert, kann auch keiner vorhersagen, wie lange eine Therapie dauert. Selbst die besten Therapeuten können Ihnen vor dem Beginn einer Therapie nicht exakt sagen, wie oft Sie sich behandeln lassen müssen, denn kein seriöser Therapeut gibt Heilversprechen ab.
Wann ist der Arzt, wann ist der Heilpraktiker richtig?
Infektionskrankheiten, Notfälle, Krebs, schwere Sucht-Erkrankungen (ausgenommen Nikotinsucht), Komplikationen während der Schwangerschaft, während der Geburt oder im Wochenbett, müssen fachärztlich abgeklärt und behandelt werden.
Bei vielen anderen Erkrankungen hingegen kann Chinesische Medizin eine grosse Hilfe sein. Häufig kann sie laufende oder abgeschlossene Therapien ergänzen, um z.B. die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Ihre grosse Stärke ist es, körperliche und seelische Ungleichgewichte und Spannungen, die über längere Zeit ernsthaft krank machen können, auszugleichen. Ob hier die Arztpraxis oder die Naturheilpraxis weiter helfen kann, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Arbeiten Ärzte und Heilpraktiker zusammen?
Eine Zusammenarbeit zwischen Ärztin/Arzt und Heilpraktikerin/Heilpraktiker ist durchaus wünschenswert und käme meiner Meinung nach allen Beteiligten zugute. Ich arbeite tatsächlich gerne mit einigen Ärztinnen und Ärzten zusammen, was aber leider nicht der Regelfall ist.
Kann es bei der Akupunktur zu Nebenwirkungen kommen?
Ja und Nein. Das ist ein guter Moment, über den Begriff „Nebenwirkungen“ nachzudenken und vielleicht sogar positiver einzuordnen, als wir es gewohnt sind. "Nebenwirkungen" sind bei uns leider von Angst besetzt, weil wir bei dem Wort häufig an die größtmöglichen Nebenwirkungen denken, die aus juristischen Gründen auf den Beipackzetteln der Medikamente stehen müssen. Dabei sind die sogenannten "Nebenwirkungen" zunächst einmal nichts weiter als Wirkungen.
Alles, was in der Therapie an Heilmethoden zum Einsatz kommt, auch in der Naturheilkunde, hat meistens eine komplexe Wirkungsweise. Es gibt eigentlich keine Massnahme, die sich nur mit einer Wirkung zeigt, weil wir uns immer in vielschichtigen Systemen bewegen, sowohl in der therapeutischen Massnahme, als auch in dem überaus komplexen System "Mensch“.
Warum sollte es in diesen weit verzweigten Systemen nur zu einer Wirkung kommen? Das, was in der Naturheilkunde an zusätzlichen Wirkungen entsteht, ist meistens sogar von lang anhaltendem Erfolg und letztendlich immer ein Teil der Therapie.
Ein Beispiel: Bei der Akupunktur werden dünne Nadeln in die Akupunkturpunkte gestochen. Das bedeutet, es piekst in dem Moment, wenn die Nadel durch die Haut geht. Diese "Nebenwirkung" wird von den meisten Patienten gerne in Kauf genommen, weil die Beschwerden (Symptome) häufig viel schwerwiegender sind, als das Gefühl, das bei der Akupunktur entsteht.
Ein anderes Beispiel: Wenn ein Patient mit einer Gua Sha-Massage gegen seine Nackenverspannungen behandelt wird, dann ist die heilsame Wirkung dieser Massage häufig am nächsten Tag von einem Muskelkater begleitet. Dieses zusätzliche Gefühl ist selten richtig angenehm, aber meist gut zu ertragen und nur von kurzer Dauer. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die heilsame Wirkung der GuaSha-Massage sehr viel länger anhält, als wenn der Nacken z.B. mit einer Wohlfühl-Massage behandelt worden wäre.
Wie einer meiner Akupunkturlehrer immer sagt: „Die Chinesische Medizin ist keine Kuschelmedizin!“ Ich möchte ergänzen: Die meisten Patienten nehmen das gerne in Kauf, denn die Chinesischen Medizin zeigt seit Jahrtausenden heilsame Wirkung.
Was passiert bei der Akupunktur?
Unser Körper ist durchzogen von Energieleitbahnen, den so genannten Meridianen, die wir über die Akupunkturpunkte erreichen. Diese Punkte werden mit feinen Nadeln aktiviert, um die Energie entsprechend zu lenken. Es ist ein kleiner Pieks, wenn die dünne Nadel durch die Haut geht. Für den therapeutischen Erfolg ist das sogenannte „De-Qi-Gefühl“ entscheidend. Es ist der Moment, wenn das Qi, unsere Lebenskraft, in den Meridianen freigesetzt wird, und es beim Patienten zu deutlich spürbaren Empfindungen kommt. Die meisten Patienten fühlen sich bereits direkt nach der Behandlung besser und sind entspannter.
Was hat TCM mit Naturheilkunde zu tun?
Die Chinesische Medizin ist vor ca. 3000 Jahren entwickelt worden, und es hat seinen guten Grund, weshalb sie sich bei uns so stark etablieren konnte. Denn sie kann häufig dort helfen, wo herkömmliche Therapien der westlichen Medizin an ihre Grenzen stoßen. In erster Linie geht es meist um die Befreiung von akuten Beschwerden. Langfristige Hilfe jedoch behandelt neben den Symptomen die Ursachen von Erkrankungen. So steht nicht die Krankheit, sondern der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit im Mittelpunkt der Behandlung. Ganzheitliches Denken wiederum ist die geistige Basis der Naturheilkunde.
Was ist an der Naturheilkunde so anders?
Die Naturheilkunde geht grundsätzlich davon aus, dass wir ganz und vollständig sind. Sie stellt nicht die Krankheit und ihre Symptome, sondern den Menschen und seine Ganzheitlichkeit in den Mittelpunkt.
Wenn wir mit uns selbst und mit unserer Umgebung vollkommen im Einklang sind, sind wir gesund. Dementsprechend können Krankheiten als Störungen dieses Gleichgewichts betrachtet werden. Unsere innere Balance lässt sich wieder herstellen, wenn wir sowohl die Symptome, als auch die Ursachen von Erkrankungen erkennen und behandeln.
Kein Heilversprechen: Grundsätzlich soll bei keiner meiner aufgeführten Theraphien der Eindruck erweckt werden, dass diesen ein Heilversprechen meinerseits zugrunde liegt, oder, dass Linderung oder Besserung eines Krankheitszustandes garantiert oder versprochen werden kann. Siehe auch Impressum Abs.7
Akupunktur und TCM Hamburg
Sascha Alexander Dörfler • Heilpraktiker • Mitglied der AGTCM
Naturheilpraxis für Klassische Akupunktur und Chinesische Medizin
Schinkelstrasse 11 • Nähe Mühlenkamp • 22303 Hamburg-Winterhude
Tel 040. 3742 1288 • Mobil 0163. 983 27 93 • post@saschadoerfler.de
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